Referenzen
  • Leipziger Messe GmbH
 

Psychische Wunden von traumatisierten Kriegsopfern und Flüchtlingen dürfen nicht unterschätzt werden
27.11.2014 17:00 Uhr
Der IS-Terror ist mittlerweile fester und trauriger Bestandteil der Nachrichten, auch weil viele Flüchtlinge zum Beispiel aus Syrien in Deutschland um Asyl bitten. In dem vorliegenden O-Ton-Paket warnt Prof. Dr. Dr. Andreas Heinz, Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN), davor, die psychischen Wunden der Kriegsopfer zu unterschätzen. Außerdem erklärte er im Interview nach einer Veranstaltung beim DGPPN-Kongress (26.-29. 11. 2014) in Berlin, wie Kriegstraumatisierungen ganze Staaten nachhaltig schädigen können und warum schon ein bißchen menschliche Zuwendung hier in Deutschland den Flüchtlingen sehr helfen kann.
Format auswählen:
Windows Media Player
Flash-Player
 
Wissen Sie schon, wann Sie dieses Pressematerial veröffentlichen wollen?

Falls Sie schon wissen wann Sie diesen Beitrag veröffentlichen wollen, dann tragen Sie das doch bitte hier ein - Datum, Uhrzeit, Name der Sendung

Anmoderation:

Prof. Dr. Heinz antwortete auf folgende Fragen:

1. Was ist eigentlich ein Trauma?

2. Wie hoch ist der Grad an Traumatisierung in Kriegsgebieten?

3. Hier war auch ein Vertreter der Bundeswehr und hat davon berichtet, dass natürlich auch Helfer in Krisengebieten traumatisiert werden können...

4. Solche Staaten haben auch nach dem Ende der Kampfhandlungen oft Probleme, wieder auf die Beine zu kommen. Gibt es da einen Zusammenhang mit der psychischen Belastung der Bevölkerung?

5. Was meinen Sie konkret? Den IS-Terror in Syrien?

6. Deutschland hat sich nach zwei Weltkriegen wieder schnell erholt. Aber Sie erkennen auch eine Veränderung bei der Qualität von Kriegen. Welche?

7. Sorgen Sie sich auch wegen der großen Anzahl von Kindersoldaten?

8. Und sind in so einem jungen Alter vielleicht auch nachhaltiger geschädigt, als es Erwachsene wären?

9. Sind Flüchtlinge hier in Deutschland nicht auch ganz allgemein besonderen Herausforderungen ausgesetzt?

10. Also eine Demonstration vor einem Asylbewerberheim könnte auch als Bedrohung empfunden werden?

11. Wie kann man den Flüchtlingen hier also helfen?

12. Was kann jeder Einzelne tun?

13. Können Psychiater in diesen Ländern auch ganz direkt helfen?

14. Aber es kann vermutlich immer nur ein Tropfen auf den heißen Stein sein, oder?!


O-Ton:
Name:
Prof. Dr. Dr. Andreas Heinz
Firma:
DGPPN
Funktion:
Vorstandmitglied
PLZ:
10117
Ort:
Berlin
Webadresse:
Autor:
Thomas Ultsch
Länge:
15.02 min (14 Antworten)
 
Weitere Downloads

Weitere Redaktionsmaterialien zum Termin

 

Die Agentur  |  Pressetermine LIVE  |  Pressetermine ARCHIV  |  Digitale Pressemappe  |  Fotoservice  |  TV-Service  |  Hörfunkservice  |  Impressum  |  Datenschutz
© 2010-2018 PRESSLIVE Presse- und Medienagentur

Redaktioneller Login Kunden Login