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Drohnen in der Forstwirtschaft - ist Deutschland hinterwäldlerisch?
25.05.2017 12:16 Uhr
Multikopter, auch Drohnen genannt, sind nicht nur der absolute Hype im Privatbereich. Auch im Arbeitsalltag kommen immer mehr Drohnen zum Einsatz und hier geht es längst nicht nur um Videoaufnahmen in der Filmbranche. Auch in der Forstwirtschaft werden sie beispielsweise immer häufiger eingesetzt. Ein Thema auf der LIGNA 2017 in Hannover (22.-26.5.). Auf der internationalen Messe geht es um die Holzbe- und verarbeitung.
 
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Anmoderation:
Multikopter, auch Drohnen genannt, sind nicht nur der absolute Hype im Privatbereich. Auch im Arbeitsalltag kommen immer mehr Drohnen zum Einsatz und hier geht es längst nicht nur um Videoaufnahmen in der Filmbranche. Auch in der Forstwirtschaft werden sie beispielsweise immer häufiger eingesetzt. Ein Thema auf der LIGNA 2017 in Hannover (22.-26.5.). Auf der internationalen Messe geht es um die Holzbe- und verarbeitung.
Text:

Uli Riemer arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg. Sein Thema auf der LIGNA: Drohnen für die Forstwirtschaft.
O-Ton
Momentan werden in den meisten Wäldern noch terrestrische Inventuren gemacht. Fachleute gehen also in den Wald und nehmen eine Vielzahl an Daten händisch auf. Natürlich unterstützt durch elektronische Messtechnik, aber hier gibt es Hürden und Grenzen.
O-Ton
Mit Drohnen lassen sich viel einfacher und schneller Ist-Zustände dokumentieren. Zum Beispiel nach einem starken Sturm. Wie viel ist im Wald kaputtgegangen? Aber, nicht nur Unwetter gefährden die Bäume.
O-Ton
Fabian Hille bietet mit seinem Unternehmen AG Drones Drohnenlösungen für die Land- und Forstwirtschaft an. Er ist Drohnenpilot, sammelt gezielt Daten mit seinen Geräten und stellt sie dann den Forstbetrieben zur Verfügung.
O-Ton
Schnelle Lageberichte sind mit Drohnen technisch möglich. Praktisch gibt es allerdings gerade aktuell Probleme. Denn eine neue Flugverordnung besagt, dass ein Pilot seinen Multikopter, ohne jeweilige Sondergenehmigung, nur bis zu einer maximalen Höhe von 100 Metern steuern darf und das Gerät muss immer in Sichtweise sein - ich muss sogar erkennen können, in welche Richtung die Nase der Drohne zeigt. Im Wald? Nahezu unmöglich!
O-Ton
Auch Alexander Watson bietet mit OpenForests Datenmanagement durch Drohnenflüge über bewaldete Flächen an - allerdings eher international.
O-Ton
Hierzulande seien forstwirtschaftliche Betriebe flächendeckend noch nicht so offen für diese neuen Drohnen-Techniken. Man setze eher auf Altbewährtes und sei etwas verhaltener, sagt Watson.
O-Ton
Die Techniken für effiziente Drohneneinsätze in der Forstwirtschaft sind da, der mobile Zugang im Wald fehlt allerdings vielfach und auch die Gesetze machen den Lösungen einen Strich durch die Rechnung - jedenfalls hierzulande.

Tim Kuchenbecker, Redaktion ... Hannover
 

O-Ton:
Name:
Uli Riemer
Funktion:
Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg
PLZ:
79100
Ort:
Freiburg
Name:
Fabian Hille
Firma:
AG DRONES
Funktion:
Geschäftsführer
PLZ:
51379
Ort:
Leverkusen
Name:
Alexander Watson
Firma:
OpenForests
Funktion:
CEO
PLZ:
47803
Ort:
Krefeld
Autor:
Tim Kuchenbecker
Länge:
3:57 min (einfach und mehrfach kürzbar)
 
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