Mit Sicherheit auf Wachstumskurs
14.06.2012 19:00 Uhr
Beitrag mit O-Tönen über die Sicherheitsbranche, die im letzten Jahr in Deutschland rund 11 Milliarden Euro umgesetzt hat, Tendenz steigend. Im September sind rund 1.100 Aussteller auf der Weltleitmesse der Branche, der Security Essen 2012 dabei. Schon im Vorfeld ist viel Optimismus zu hören. Denn sowohl bei Unternehmen als auch im Privatbereich dürfte das Sicherheitsbedürfnis mit Sicherheit nicht geringer werden.

Jeder fühlt sich gerne sicher. Ob zu Hause oder auf der Straße oder in einem Fußballstadion. Damit diese Orte auch tatsächlich sicher sind, wird in Deutschland viel Geld für Sicherheitsprodukte und Dienstleistungen ausgegeben. Das können Sicherheitsschlösser für die Haustür oder einbruchhemmende Fenster sein, genauso wie Überwachungskameras an Bahnhöfen oder Sicherheitsschleusen oder Fluchtwegsysteme in einem Fußballstadion. Um die neuesten Lösungen und Trends der Branche, die allein in Deutschland rund 11 Milliarden Euro Umsatz macht, geht es auf der „Security Essen 2012“. Alle Beteiligten schauen optimistisch in die Zukunft – auch, weil sich die Bedrohungspotenziale verändern.
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Was haben der kleine Einbrecher, der im Nachbarhaus ein Fenster aufhebelt und ein Computer-Angriff auf den Internet-Shop eines Unternehmens gemeinsam? Beide sorgen für Umsätze in der Sicherheitsbranche. Denn genauso wenig, wie man gerne einen Einbrecher in seiner Wohnung haben möchte, so müssen sich auch Unternehmen vor entsprechenden Angriffen schützen. Das sind nur zwei Beispiele für eine Branche, die auf vielen Feldern für mehr Sicherheit sorgen will. Die trifft sich im September auf der „Security Essen 2012“ und hat allen Grund zur Freude, wie Jörg Sauerwein berichtet.
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Objektschutz, Geldtransporte oder Flughafensicherheit – allein die rund 4.000 Sicherheitsdienstleister machten im letzten Jahr fast fünf Milliarden Euro Umsatz.
O-TON Waschulewski: „Der Branche geht es gut. Wir haben Steigerungen, die liegen durchschnittlich um fünf Prozent. Wir könnten noch das eine oder andere mehr machen, aber das wird die Zeit mit sich bringen.“
… sagt Wolfgang Waschulewski, der Präsident des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft. Und genauso optimistisch sieht auch Jürgen Junghanns in die Zukunft. Er ist Vorstandsmitglied beim Bundesverband der Hersteller- und Errichterfirmen von Sicherheitssystemen.
O-TON Junghanns: „Für das nächste Jahr denke ich, dass wir wieder mit Wachstum zwischen 3,5 bis 5 Prozent rechnen können … für das Jahr 2011 haben wir ja im elektronischen Sicherungsbereich ein Wachstum von gut vier Prozent feststellen können und ich denke, das werden wir für 2012 noch ein bisschen übertreffen können.“
Viele Unternehmen sehen sich einem wachsenden Bedrohungspotenzial ausgesetzt. Das haben zum Beispiel zahlreiche erfolgreiche Angriffe auf Internetseiten von großen Firmen gezeigt. Und der Ausfall eines kleinen Bereichs kann immer größere Folgen haben – ein so genannter Kaskadeneffekt droht, sagt Peter Krapp der Geschäftsführer des Fachverbandes Sicherheit im Zentralverband der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie. Eine immer stärker vernetzte Welt hat ihre Vor- und Nachteile.
O-TON Krapp: „Auf der Sonnenseite dieser Vernetzung kann man dadurch betriebs- und volkswirtschaftlich Effizienzreserven heben, Dinge effizienter machen – das ist schön. Nur im Fall der Fälle, wenn etwas passiert, ist natürlich die Frage, wie sehen Sicherungen aus. … da geht es um Notlauf … wovon kann man sich trennen … Fragen, mit denen sich die Branche beschäftigt.“
Denn die meisten Unternehmen können und wollen es sich nicht leisten zu warten. bis etwas passiert. Deshalb kann sich die Branche über laufend steigende Umsätze freuen. Diese Einstellung würde sich Dieter Prosch vom Landeskriminalamt NRW auch wünschen. Aber wenn es um Wohnungseinbrüche geht, sind viele Menschen immer noch zu unvorsichtig. Fenster werden auf Kipp gelassen oder Türen entsprechen überhaupt nicht mehr heutigen Sicherheitsstandards. Im letzten Jahr ist die Zahl der Einbrüche in Deutschland um fast zehn Prozent angestiegen.
O-TON Prosch: „Wir haben ganz, ganz viele Wohnungseinbrüche, bei denen der Täter mittels eines einfachen Schraubendrehers an Fenstern und Türen hebeln konnte und konnte sie damit öffnen. Das wäre, wenn man Sicherheitstechnik benutzen würde, sicherlich so einfach nicht der Fall.“
Deshalb die Empfehlung der Experten: Nicht nur als Atomkraftbetreiber sollten Sie sich mit der neuesten Sicherheitstechnik vertraut machen – Sicherheit fängt schon bei der eigenen Haustür an.
JS Redaktion Essen

Direct quote
Name:
Wolfgang Waschulewski
Company:
Bundesverband der Sicherheitswirtschaft
Function:
Präsident
ZIP:
61352
City:
Bad Homburg
www:
Name:
Jürgen Junghanns
Company:
BHE Bundesverband der Hersteller- und Errichterfirmen von Sicherheitssystemen e.V.
Function:
Vorstandsmitglied
ZIP:
66904
City:
Brücken
www:
Name:
Peter Krapp
Company:
ZVEI Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie
Function:
Geschäftsführer Fachverband Sicherheit
ZIP:
60528
City:
Frankfurt a.M.
www:
Name:
Dieter Prosch
Company:
Landeskriminalamt NRW
Function:
Kriminaloberrat
Author:
Jörg Sauerwein
Length:
2:38
 
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