Mobile Mindset - moderne Unternehmenskultur beginnt im Kopf
26.04.2017 10:59 Uhr
Verstaubte Organisations- und Führungsstrukturen und moderne mobile Arbeitsplätze und – kräfte passen nicht zusammen. Was es braucht, ist eine grundlegende Veränderung – das sogenannte Mobile Mindset. Eines der Trendthemen auf der diesjährigen Personal Nord in den Hamburger Messehallen.
 
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Eine Präsentation am Laptop im Café erstellen, vom Stadtpark aus an einer Videokonferenz mit der Geschäftsführung teilnehmen oder abends noch geschäftliche Email per Tablet vom heimischen Sofa aus beantworten. Dem mobilen Arbeiten gehört die Zukunft: Es macht flexibel, agil und versetzt die Mitarbeiter in die Möglichkeit, nach ihrem eigenen Tempo und Tagesablauf zu arbeiten. Für die Unternehmen bedeutet das aber auch, die entsprechenden Voraussetzungen für diese neue Arbeitskultur zu schaffen. Verstaubte Organisations- und Führungsstrukturen und moderne mobile Arbeitsplätze und – kräfte passen nicht zusammen. Was es braucht, ist eine grundlegende Veränderung – das sogenannte Mobile Mindset. Eines der Trendthemen auf der diesjährigen Personal Nord in den Hamburger Messehallen.

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Seit Herbst 2016 steht in München die neue Firmenzentrale von Microsoft Deutschland. Ein modernes und ziemlich schickes Gebäude für insgesamt 1.900 Mitarbeiter – aber nur mit 1.100 Arbeitsplätzen. Und das ist so gewollt,  sagt Markus Köhler, Personalleiter bei Microsoft Deutschland:
O-Ton
Das Mobile Mindset ist bei Microsoft offensichtlich längst angekommen. Flache Hierarchien und moderne Technologien sind dabei nur eine Voraussetzung. Die wichtigste allerdings:
O-Ton
Die Studie „Mobile Work 2017“ von spring Messe Management, der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin und dem Büro für Arbeits- und Organisationspsychologie zeigt: Aktuell arbeitet bereits die Mehrheit der Beschäftigten in Deutschland digital mobil, wenngleich relativ viele Studienteilnehmer noch in technischen Fragen dazulernen müssen. Und auch bei der sogenannten digitalen Selbstkompetenz ist noch Luft nach oben, betont  Jochen Prümper von der HTW Berlin: 
O-Ton
Immer wieder ist dabei von der Work-Life-Balance die Rede: Also dem Verhältnis zwischen Arbeit und Privatleben. Microsoft dagegen spricht eher von Work-Life-Flow:
O-Ton
Gefragt sind hier die Unternehmen, die mit Fingerspitzengefühl eine Mischung aus moderner Führung, neuen Arbeitskonzepten und Mitarbeiter-Fürsorge erreichen müssen. Kneifen gilt nicht, sagt Nadja Mütterlein, digitale Nomadin und HR Business Partnerin bei Bosch:
O-Ton
Jana Fink, Redaktion…. Hamburg.

Direct quote
Name:
Markus Köhler
Company:
Microsoft Deutschland GmbH
Function:
Personalleiter
ZIP:
80807
City:
München
Name:
Jochen Prümper
Company:
Hochschule für Technik und Wirtschaf
Function:
Professor für Wirtschafts- und Organisationspsychologie
ZIP:
10318
City:
Berlin
Name:
Nadja Mütterlein
Function:
CEO & Founder
Author:
Jana Fink
Length:
2:40 (divers kürzbar)
 

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