Ärztlich assistierter Suizid - Fachverband ringt weiter um einheitliche Position
28.11.2014 17:20 Uhr
Darf ein Arzt beim Sterben helfen? Diese Frage beschäftigt nicht nur die Gesellschaft, sondern natürlich auch die verschiedenen medizinischen Disziplinen. Auch beim Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) in Berlin (26.-29.11.2014) wird die Frage diskutiert. Der Bayreuther Psychiater Prof. Dr. Manfred Wolfersdorf ist Leiter des DGPPN-Referats Suizidologie. In dem vorliegenden O-Ton-Paket erklärt er, warum sich der Verband noch nicht auf einheitliche Haltung zu dem Thema einigen konnte und welche Argumente gerade diskutiert werden.
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Prof. Dr. Wolfersdorf antwortete auf folgende Fragen:

1. Sie haben hier über ärztlich assistierten Suizid diskutiert. Warum nicht über den geläufigeren Begriff: Sterbehilfe?!

2. Und ärztlich assistierter Suizid heißt zum Beispiel: Ein Arzt gibt einem Suizidwilligen ein tödliches Mittel und dieser nimmt es dann selber ein?

3. Sie diskutieren hier aber über etwas anderes. Was wäre ein Szenario für einen ärztlich assistierten Suizid?

4. Wie ist die Haltung der DGPPN zum ärztlich assistierten Suizid?

5. Ist der Grundkonflikt nicht folgender: Jemand will sich selbstbestimmt umbringen ... vielleicht auch wegen einer psychischen Erkrankung, die ihn stark belastet. Auf der anderen Seite sehen Sie ihn aber als Projekt, als Patienten, der von seinen Suizidgedanken geheilt werden muss?!


Direct quote
Name:
Prof. Dr. Manfred Wolfersdorf
Company:
DGPPN
Function:
Leiter des Referats Suizidologie
ZIP:
10117
City:
Berlin
www:
Author:
Thomas Ultsch
Length:
8.52 min (5 Antworten)
 

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