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Groß ist gar nicht nötig: Trend zum Mikroapartment
23.11.2017 13:30 Uhr
Lieber ein Mikroapartment oder ein Dienstwagen? Diese Frage werde immer häufiger in Einstellungsgesprächen von Unternehmen gestellt, berichtet ein Anbieter von mehr als 2.400 Mikroapartments in Deutschland. Mikroapartments sind ein starker Trend innerhalb der Serviced Apartments. Das wurde auch au der So!Apart 2017 in Berlin immer wieder deutlich. Gäste wollen lieber große Gemeinschaftsflächen als ein großes Zimmer, aber auch der Preis spielt dabei natürlich eine Rolle und dann natürlich die Entwicklung: Weg vom Dienstwagen, hin zum Mikroapartment. Beitrag mit O-Tönen.
 
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Anmoderation:
Serviced Apartments sind ein Trend, der von Jahr zu Jahr stärker wird. Die Kurve der Übernachtungszahlen wächst rasant, im vergangenen Jahr waren es in Deutschland mit 8,6 Millionen Kunden schon 1,7 Millionen mehr als im Vorjahr. Und inzwischen springen beispielsweise auch immer mehr große Hotelkonzerne auf das Thema – ein sicheres Zeichen, dass der Trend nicht abebbt, sondern sogar noch stärker wird. Wie sich die Serviced Apartments in Zukunft entwickeln könnten, darüber haben sich viele Experten in Berlin auf der „So!Apart“ ausgetauscht. Jörg Sauerwein war für uns auf der Fachtagung und hat mit vielen Fachleuten gesprochen…
Text:
Immer mehr Menschen zieht es für die Übernachtung nicht mehr unbedingt ins klassische Hotelzimmer. Vor allem, wenn Menschen für mehr als ein bis zwei Nächte in einer Stadt bleiben, werden Serviced Apartments immer interessanter. Aktuell gibt es gut 32.000 Apartments in Häusern, die mindestens 15 Einheiten betreiben. Allein für diesen Bereich rechnet die Branche in den nächsten drei Jahren mit einem Wachstum von 40 Prozent. Dabei verändert sich einiges, denn unter anderem gibt es den Trend zum Mikroapartment. Man will sich zwar wie zu Hause fühlen, aber braucht dafür nicht unbedingt 70 Quadratmeter, sagt Stephan Gerhard, der als Unternehmensberater viele Serviced Apartment-Projekte betreut.
O-TON Gerhard
Große Bereiche, in denen man mit seinen Nachbarn oder anderen Hausbewohnern auf ein Bier zusammen sitzen kann, sind vielfach wichtiger als viel Platz im eigenen Apartment. Natürlich stecken auch Kostengründe dahinter, erklärt Christiane Anstötz von Brera Serviced Apartments, die derzeit drei Häuser in Deutschland betreiben und weitere planen.
O-TON Anstötz
Ewald Schwenger von „i Live“ hat derzeit mehr als 2.100 Apartments im Betrieb. Vor allem Mikroapartments. Dort hat man den Trend schon vor einigen Jahren erkannt. Weitere gut 1.400 sind schon im Bau unter anderem in Köln, Berlin oder Aachen. Er macht noch eine weitere Entwicklung für den Trend zu Mikroapartments verantwortlich. Bisher hätten Unternehmen ihren Mitarbeitern den Job mit einem Dienstwagen versüßt. Das ändert sich immer mehr.
O-TON Schwenger
Auch diese Entwicklung könnte den Trend zu mehr Serviced Apartments künftig noch verstärken. Denn für immer mehr Menschen gilt: Lieber in einem kleinen und feinen Apartment mit Service nah am Arbeitsplatz wohnen als dauernd im Stau stehen.
JS Redaktion Berlin


O-Ton:
Name:
Prof. Stephan Gerhard
Firma:
Treugast Solutions Group
Funktion:
Partner
PLZ:
80336
Ort:
München
Webadresse:
Name:
Christiane Anstötzt
Firma:
Brera Serviced Apartments
Funktion:
Marketing & Sales
PLZ:
80803
Ort:
München
Webadresse:
Name:
Ewald Schwenger
Firma:
i Live Holding GmbH
Funktion:
Geschäftsführer
PLZ:
73431
Ort:
Aalen
Webadresse:
Autor:
Jörg Sauerwein
Länge:
2:29 min. (einfach kürzbar)
 
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