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Menschenleben retten, dank biotechnologischer Forschung
09.10.2013 18:31 Uhr
Auf der BIOTECHNICA 2013 in Hannover geht es unter anderem Neuheiten und Innovationen für den medizinischen Bereich. Auf der europäischen Leitmesse für Biotechnologie werden unter anderem neue Verfahren oder Lösungen präsentiert, die teilweise schon bald in der Praxis umgesetzt werden. Für uns Bürger bedeutet das nicht selten eine schnellere und gezieltere Hilfe in Krankheitsfällen.
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Anmoderation:
Auf der BIOTECHNICA 2013 in Hannover geht es unter anderem Neuheiten und Innovationen für den medizinischen Bereich. Auf der europäischen Leitmesse für Biotechnologie werden unter anderem neue Verfahren oder Lösungen präsentiert, die teilweise schon bald in der Praxis umgesetzt werden. Für uns Bürger bedeutet das nicht selten eine schnellere und gezieltere Hilfe in Krankheitsfällen. Tim Kuchenbecker berichtet.
Text:
Biotinte zum Drucken von natürlichem Gewebe, wie Knorpel oder Fettgewebe. Ja, das gibt es schon. Zugegeben, eine neue Niere kommt noch nicht aus dem Tintenstrahldrucker, wobei bestimmt auch hieran irgendwo auf der Welt geforscht wird. Doch neue Organe werden dringend gebraucht, Spenderorgane sind Mangelware. Warum also nicht Körperteile vom Tier auf den Menschen übertragen? Daran forscht beispielsweise das Transplantationszentrum für Regenerative Medizin an der Universität Leipzig, so Dr. Dirk Sawitzky.
O-Ton
Schweine oder Schafe wären gute Spendertiere. Eingesetzt wird diese Technik auch schon im Bereich der Herzklappen. Doch eine Krankheit muss zuallererst diagnostiziert werden. Bisher war es so, dass einem Patienten Blut abgenommen wurde, das wurde dann zu einem Labor geschickt und nach ein paar Tagen gab es Bescheid. Mit einem Blut-Test im Kreditkartenformat wollen Forscher des Fraunhofer-Instituts diesen Ablauf beschleunigen und zwar auf 15 Minuten, sagt Dr. Eva Ehrentreich-Förster.
O-Ton
Für die Untersuchung wird Blut aus dem Finger entnommen und auf eine Katusche aufgetragen. Diese kommt dann in eine Basisstation vor Ort. Die Notwendigkeit dieser Entwicklung verlangen oftmals örtliche Gegebenheiten.
O-Ton
Auch bei Antikörpertherapien kann so schnell herausgefunden werden, ob die Fortsetzung überhaupt nötig ist. Krankheitsbilder unterscheiden sich von Patient zu Patient. Im Bereich der Chemotherapie ist das beispielsweise wichtig. Denn nicht jede schlägt gleich gut an. Das Problem: Die personenbezogenen Tests sind viel zu teuer und deshalb nur Privatpatienten vorbehalten. Kassenpatienten bekommen eine Pauschal-Chemo. Caroline Siegert von der Fraunhofer-Gesellschaft hat mit ihrem Team an einem automatisierten Diagnosesystem geforscht - hier geht es im speziellen um das Thema Brustkrebs.
O-Ton
Tierische Transplantationen, blitzschnelle Blutergebnisse oder der personalisierte und automatisierte Test für die passende Chemotherapie - Medizinforschungen die Menschenleben retten können.

Tim Kuchenbecker, Redaktion ... Hannover


O-Ton:
Autor:
Tim Kuchenbecker
Länge:
3:31 min (einfach und mehrfach kürzbar)
 
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